Energetisch sanieren

Die weiter steigenden Energiepreise machen sich bei den Betriebskosten Ihres Gebäudes immer stärker bemerkbar. In jedem älteren Gebäude schlummern zum Teil enorme Einsparpotenziale – und wir sagen Ihnen, wie Sie diese nutzen können.

Energetische Gebäudesanierung heißt für uns: wir betrachten Ihr Gebäude im Ganzen. Wir beschränken uns nicht auf die Verbesserung eines einzelnen Bauteiles oder der Haustechnik, sondern sehen das ganze Gebäude, die gesamte Gebäudekonstruktion und -struktur. In einer Vor-Ort-Beratung nehmen wir alle Bauteile auf. Unter normierten Bedingungen errechnen wir dann Energiesparpotenziale, schlagen Ihnen die erforderlichen Baumaßnahmen vor und präzisieren diese mit einer Kostenberechnung.

Wir informieren Sie über Förderprogramme des Bundes und des Landes

Welche Maßnahmen gehören zu einer ganzheitlichen energetischen Gebäudesanierung?

  • Dämmung der Dachflächen
  • Einbau von Dampfsperrfolien mit wind- und luftdichten Anschlüssen
  • Wärmedämmung der Außenwände
  • Fenster mit Wärmeschutzverglasung
  • gute Dämmung der Heizungs- und Warmwasserleitungen
  • Einbau von energiesparenden Heizkesseln
  • kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Einsatz von Wärmepumpen und Solaranlagen
  • Einsatz von regenerativen Energien und Brennstoffen

Wärme- und Energieverluste eines typisches Gebäude z.B. aus den 60er Jahren:

  • ungedämmtes Dach etwa 15-20 Prozent
  • Fenster etwa 20-25 Prozent
  • ungedämmte Außenwände etwa 20-25 Prozent
  • ungedämmte Kellerdecke etwa 5-10 Prozent
  • ältere Heizungsanlage etwa 30-35 Prozent

Bei solch hohen oder ähnlichen Wärmeverlusten setzt die Energetische Gebäudesanierung an. Je nach Aufwand der Sanierung werden Sie Energieeinsparungen bis zu 60 Prozent erreichen. Wir zeigen Ihnen, wie aus Ihrem Gebäude ein KfW-Effizienzhaus entstehen kann. Die Sanierungsmaßnahmen unterstützt die KfW-Kreditbank mit Darlehen und günstigen Krediten.

Bei einer energetischen Sanierung betrachten wir zunächst das ganze Gebäude mit allen Bauteilen sowie der Haustechnik und erarbeiten hieraus für Sie ein komplettes Sanierungskonzept. Einzelmaßnahmen können Sie dann durchaus nacheinander durchführen, wenn das Gesamtkonzept stimmig ist.

Dabei sollten Sie eine sinnvolle Reihenfolge einhalten. So macht es keinen Sinn, mit dem Einbau einer neuen Heizungsanlage die energetische Sanierung zu beginnen, wenn weitere Maßnahmen an der Gebäudehülle geplant sind. Ihre Heizungsanlage wäre nicht nur zu teuer, sondern auch überdimensioniert, was die Lebensdauer der Anlage erheblich beeinträchtigen wird.

Vertrauen Sie uns als unabhängige Fachleute, die Ihnen nichts verkaufen wollen. Wir beraten und betreuen Sie, um mit Ihnen gemeinsam die energetische Gebäudesanierung sorgfältig zu planen. Nur so vermeiden Sie Fehler, die später zu erheblichen Bauschäden führen können. Eine intensive Beratung, eine sorgfältige Planung und eine qualifizierte Bauüberwachung garantieren Ihnen über einen langen Zeitraum ein sicheres und schadenfreies Gebäude. So wird auch gewährleistet, dass Sie die geplante Energieeinsparung erreichen. Diese Qualitätsüberwachung wird von der KfW-Kreditbank mit bis zu 50 Prozent der Kosten (bis zu 4.000 Euro) unterstützt.

Mit der Wärmeschutzverordnung 2007 wurde der Energieausweisschrittweise eingeführt.

Der Energieausweis soll Mieter, Pächter oder Käufer unkompliziert die Möglichkeit geben, den Energiebedarf bzw. -verbrauch verschiedener Immobilien zu vergleichen. Spätestens bei der Besichtigung eines Objektes muss der Energieausweis vorgelegt werden und nach Abschluss des Kauf-, Pacht- oder Mietvertrages übergeben werden.
Hausbesitzern liefert der Energieausweis eine Orientierungshilfe für die energetische Modernisierung ihres Gebäudes.

Für unsanierte Gebäude bis zu vier Wohneinheiten, dessen Bauantrag vor dem 1.11.1977 gestellt wurde, ist der Bedarfsausweis Pflicht. Bei diesem Ausweis wird der Energiebedarf unabhängig vom Nutzerverhalten anhand der vorhandenen Bausubstanz und Haustechnik über normierte Vorgaben rechnerisch ermittelt.

Der Verbrauchsausweis legt die Energieverbrauchswerte der vergangenen drei Jahre zugrunde und ist daher sehr stark nutzungsabhängig.

Die dena (Deutsche Energieagentur) empfiehlt die Verwendung des Bedarfsausweises, da dieser objektiver die Vergleichbarkeit unter Gebäuden abbildet. Um Förderdarlehen der KfW-Bank zu beantragen, ist das Einschalten eines Sachverständigen erforderlich. Er stellt zunächst online den Antrag bei der KfW und stellt nach Durchführung der Maßnahmen auch den Verwendungsnachweis aus.

Wir sind in die Liste der Effizienzhaus-Expterendatenbank der dena eingetragen und können für Sie die erforderlichen Anträge stellen. Weitere Informationen finden Sie unter www.zukunft-haus.info. Wir sind beim Bafa (Bundesamt für Finanzen und Ausfuhrkontrolle) und bei der Deutschen Energieagentur GmbH (dena) als Energieberater und Aussteller von Energieausweisen eingetragen.

Energetische Sanierung einer dreizügigen Grundschule
Erneuerung der Heizung mit Solarthermie (Erdwärmeheizung) mit nachgeschalteter Gas-Therme, Dämmung der gesamten Fassade mit Mineralwolle hinter Metall- und Trespa-Bekleidung, Austausch der Fenster in Alu-Konstruktion mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung, Dämmung der Geschossdecke zum Speicher. Kontrollierte Raumlüftung der Klassenräume mit Wärmerückgewinnung, Kriterien für KfW- Effizienzhaus 100 erfüllt

Umbau und Sanierung eines Vier-Gruppen-Kindergartens mit Erweiterung zur fünften Gruppe
Erneuerung der Heizung mit Gas-Brennwertanlage, Dämmung der gesamten Fassade mit Wärmedämm-Verbundsystem, Austausch aller Fenster durch Kunststofffenster mit Zweischeiben-Isolierglas, Sonnenschutzanlagen, Dämmung der Geschossdecke zum Speicher, Kontrollierte Raumlüftung der Gruppenräume mit Wärmerückgewinnung, EnEV-Standard

Energetische Gebäudesanierung einer Sporthalle
Dämmung der Betonfassaden mit Wärmedämm-Verbundsystem und Mineralwolledämmung hinter Metallbekleidung, Austausch der Fenster in Alu-Konstruktion mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung, Dämmung der Decke zum Dachraum

Generalsanierung einer Mehrzweckhalle
Austausch der kompletten Heizungsanlage gegen Gas-Brennwerttechnik, Beheizung der Sporthalle mit Deckenstrahlheizungen, Austausch und Ergänzung der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Austausch Fenster und Türen in Aluminium-Konstruktion mit
Dreifachverglasung. Neue wärmegedämmte Fassadenbekleidungen als Alu-Fassade und
Wärmedämmverbundsystem, neue Dacheindeckungen in Kalzip-Aluminiumpaneelen mit Aufdachdämmungen